Künstliche Intelligenz in der Verwaltungsarbeit

Schwerpunkt „Generative KI und Verwaltungsentscheidungen“

Entscheidungen in Verwaltungen werden zunehmend durch die digitale Bereitstellung von Informationen, virtuelle Interaktionen und automatisierte Informationsverarbeitungen unterstützt. Dies gilt auch für Ermessensentscheidungen von Verwaltungsbeschäftigten. Bisher ist allerdings noch nicht klar, welche Formen digitaler Unterstützung aus Sicht der Beschäftigten die Ermessensauslegung erleichtern und die Qualität der Entscheidungen verbessern und welche nicht.

wikimedia

Promotionsprojekt

Im geplanten Promotionsvorhaben sollen die Determinanten und Konsequenzen unterschiedlicher Formen digital gestützten Verwaltungshandelns, insbesondere KI-gestützter Ermessensentscheidungen anhand qualitativer und quantitativer Methoden untersucht werden. Die Perspektive der Verwaltungsbeschäftigten, ihre Wahrnehmungen und ihr Verhalten stehen im Zentrum der Betrachtungen.

Kollegiat: Raimund Lehle

Mentorat: Prof. Dr. Anna Steidle (Psychologie), Prof. Dr. Caroline Ruiner (Soziologie), Prof. Dr. Arne Pautsch (Öffentliches Recht) , Prof. Dr. Michael Schorn (Institutenökonomik)

Schwerpunkt „Mensch-KI-Interaktion in der Verwaltung“

KI wird zunehmend in der Verwaltung implementiert, doch je nach KI-Tool kann das Ausmaß der KI-Nutzung durch die Verwaltungsbeschäftigten individuell gesteuert werden. Offen bleibt, welche psychologischen Faktoren die individuelle KI-Nutzung fördern oder hindern und wie an diesen angesetzt werden kann, um die Implementierung neuer KI-Tools zu unterstützen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, welche Konsequenzen der Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung mit sich bringt und wie KI das Denken sowie Handeln von Verwaltungsangestellten beeinflusst. 

Promotionsprojekt

Im geplanten Promotionsvorhaben soll mit empirisch-quantitativen Methoden untersucht werden, welche psychologischen Faktoren (beispielsweise die Einstellung gegenüber KI) die Nutzung KI-basierter Tools in der öffentlichen Verwaltung fördern beziehungsweise hindern. Die Resultate sollen genutzt werden, um Strategien zu entwickeln, wie die Implementierung von KI-Tools in der Verwaltung unterstützt werden kann. Zudem soll im Rahmen des Promotionsvorhabens untersucht werden, was mögliche Konsequenzen von KI-Nutzung für das Denken und Handeln der Verwaltungsbeschäftigten sind. Exemplarisch für diese Fragestellung soll erforscht werden, ob die Interaktion mit KI-Chatbots Entscheidungen von Verwaltungsbeschäftigten beeinflusst.    

Kollegiatin: Maike Hering 

Mentorat: Prof. Dr. Siegmar Otto (Psychologie), Prof. Dr. Birgit Schenk (Organisationsmanagement), Prof. Dr. Bernhard Boockmann (Volkswirtschaft)

wikimedia

Schwerpunkt „KI-Nutzung und Wohlbefinden der Beschäftigten

Verwaltungsarbeit wird zunehmend durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) geprägt, wodurch Prozesse automatisiert, Arbeitsabläufe verändert und neue Formen der Interaktion mit Technologien geschaffen werden. Unklar ist bislang, wie diese Veränderungen aus Sicht der Verwaltungsbeschäftigten erlebt werden und welche Auswirkungen sie auf ihr Wohlbefinden haben. 

Foto von Brooke Cagle auf Unsplash

Promotionsprojekt

Das Promotionsvorhaben untersucht, wie sich der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der öffentlichen Verwaltung auf das Wohlbefinden von Verwaltungsbeschäftigten auswirkt. KI verändert zunehmend Arbeitsprozesse, Entscheidungsunterstützung und Aufgabenstrukturen in der Verwaltung. Bislang ist jedoch wenig darüber bekannt, wie diese Veränderungen von den Beschäftigten wahrgenommen werden und welche Auswirkungen sie auf ihre Arbeitssituation haben.

Im Mittelpunkt der Forschung steht daher die Frage, wie sich durch den Einsatz von KI Arbeitsanforderungen und Ressourcen verändern und wie diese Veränderungen mit dem Wohlbefinden von Verwaltungsbeschäftigten zusammenhängen.

Das Projekt kombiniert qualitative Interviews mit Verwaltungsbeschäftigten mit quantitativen Befragungen zu mehreren Zeitpunkten. Ziel ist es, empirische Erkenntnisse darüber zu gewinnen, unter welchen Bedingungen KI-gestützte Verwaltungsarbeit das Wohlbefinden von Beschäftigten fördern oder beeinträchtigen kann.

Kollegiatin: Anna Kost

Mentorat: Prof Dr. Birgit Schenk (Organisationsmanagement), Prof. Dr. Siegmar Otto (Psychologie), Prof. Dr. Bernhard Boockmann (Volkswirtschaft), Prof. Dr. Jörg Dürrschmidt (Soziologie)